Allgemeine Geschäftsbedingungen2018-11-06T12:34:41+00:00

Allgemeine Geschäftsbedingungen

1. Anwendungsbereich der AGB

1.1. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln die Geschäftsbeziehung zwischen der Heilpraktikerin für Psychotherapie, Sabine Weisel, Fichtenweg 14, 86938 Schondorf am Ammersee, nachstehend S. Weisel genannt, sowie dem Klienten, bzw. im Falle eines minderjährigen Kindes oder Jugendlichen des/der Erziehungsberechtigten als Behandlungsvertrag. Abweichende Vereinbarungen bedürfen der Schriftform.

1.2. Rechtliche Grundlagen des Behandlungsvertrages sind die §§ 611 ff. Bürgerliches Gesetzbuch (BGB). Demnach kommt der Behandlungsvertrag zustande, wenn ein Patient das generelle Angebot S. Weisels annimmt und sich an S. Weisel zum Zwecke der Beratung, Diagnostik und Behandlung wendet.

1.3. S. Weisel ist berechtigt, einen Behandlungsvertrag abzulehnen, wenn das erforderliche Vertrauensverhältnis nicht erwartet werden kann, wenn S. Weisel aufgrund ihrer Spezialisierung oder aus gesetzlichen Gründen den Klienten/ die Klientin nicht behandeln darf oder wenn Gewissenskonflikte vorliegen. In diesem Fall bleibt der Honoraranspruch S. Weisels für die bis zur Ablehnung der Behandlung entstandenen Leistungen erhalten.

2. Zweck des Behandlungsvertrages

2.1. S. Weisel erbringt ihre Dienste gegenüber dem Klienten/ der Klientin in der Form, dass sie Ihre Kenntnisse und Fähigkeiten zwecks Ausübung der Heilkunde eingeschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie zur Aufklärung, Beratung, Diagnose und Therapie des Klienten/ der Klientin, bzw. der/des Erziehungsberechtigten anwendet.

2.2. Vor Behandlungsbeginn informiert und berät S. Weisel den Klienten/die Klientin, bzw. den/ die Erziehungsberechtigten über Therapiemethoden. Der Klient/ die Klientin, bzw, die/ der Erziehungsberechtigte entscheiden frei über die anzuwendenden Therapiemethoden. Sofern der Klient/ die Klientin sich nicht festlegen möchte, wendet S. Weisel, eine Methode an, die dem mutmaßlichen Willen des Klienten/ der Klientin, bzw. der/ des Erziehungsberechtigten entspricht.

2.3. Dem Klienten/der Klientin, bzw. den/dem Erziehungsberechtigten kann kein Erfolg der Therapie garantiert werden. Lehnt der Klient/ die Klientin bzw. die/ der Erziehungsberechtigte die von S. Weisel angewendeten Methoden ab oder erwartet eine Beratung, Diagnose und Therapie mit wissenschaftlich anerkannten, schulmedizinischen Methoden, muss er/sie dies S. Weisel vorher mitteilen.

2.4. S. Weisel nimmt keine Krankschreibungen vor, verordnet keine Medikamente, Heilmittel oder Substanzen.

3. Mitwirkung des Klienten/der Klientin

Der Klient/die Klientin ist nicht zur aktiven Mitwirkung an der durchgeführten Behandlung verpflichtet. Sofern der Klient/ die Klientin, bzw. der/ die Erziehungsberechtigte nicht ausreichend mitwirkt, indem er/ sie für die Behandlung notwendige Informationen nicht erteilt und dadurch das Vertrauensverhältnis nicht oder nicht ausreichend aufgebaut werden kann, ist S. Weisel berechtigt, die Behandlung abzulehnen.

4. Honorar

S. Weisel hat für die Inanspruchnahme ihrer Dienste Anspruch auf ein Honorar, welches sich an der Gebührenordnung für Heilpraktiker sowie an den allgemein üblichen Preisen im Bereich der freien Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz in Deutschland orientiert und je nach Dauer und Umfang der zu erbringenden Leistung vereinbart wird. S. Weisel stellt für den bezahlten Betrag eine Rechnung aus, von der Anteile oder die gesamte Summe gegebenenfalls von einer privaten Krankenkasse oder einer privaten Zusatzversicherung des Klienten/ der Klientin, bzw. des/ der Erziehungsberechtigten, sofern eine solche besteht, übernommen werden können. Die Heilbehandlung wird in der Regel nicht von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt.

5. Vertraulichkeit der Behandlung

5.1. Klientendaten werden von S. Weisel vertraulich behandelt. Auskünfte werden ausschließlich nur nach schriftlicher Zustimmung des Klienten/ der Klientin bzw. des/ der Erziehungsberechtigten erteilt.

5.2. Über die Leistungen führt S. Weisel Handakten, wie gesetzlich vorgeschrieben.

6. Gerichtsstand

6.1. Zwischen den Vertragsparteien gilt ausschließlich deutsches Recht. Die Gerichtsstandmitteilung gilt für Teilnehmer aus dem In- und Ausland.

6.2. Erfüllungsort und Gerichtsstand für alle Leistungen und Auseinandersetzungen ist ausschließlich der Sitz des Veranstalters.

7. Sonstige Nebenbestimmungen

7.1. Zu diesem Vertrag existieren keine Nebenabreden. Änderungen und Ergänzungen bedürfen der Schriftform.

7.2. Der Teilnehmer ist nicht berechtigt, seine Ansprüche aus dem Vertrag abzutreten.

8. Salvatorische Klausel

Sollten einzelne Bestimmungen des Behandlungsvertrages oder der AGB ungültig oder nichtig sein, berührt dies nicht die Wirksamkeit des Behandlungsvertrages/ der AGB insgesamt. In diesem Fall ist die ungültige oder nichtige Bestimmung in freier Auslegung durch eine zulässige Bestimmung zu ersetzen, die dem Vertragszweck und dem Parteiwillen am nächsten kommt.