Diese Welle ist aus den USA zu uns rübergeschwappt: Der Clown-Prank (englisch prank bedeutet: Streich). Dabei verkleiden sich Menschen als übel aussehende Schreck-Clowns und lauern Passanten auf, um sie zu verfolgen. Oft führen Horror-Clowns Messer, Baseball-Schläger oder gar Motor-Sägen mit sich und filmen ihre Attacken, um sie online zu stellen. Das alles ist kein Spaß, sondern eine Straftat, betont auch die bayerische Polizei. In den vergangenen Tagen gab es sieben solcher Prank-Angriffe in München, laut Polizeibericht wurde ein zehnjähriger Junge von einem Clown mit einer Axt bedroht. Diese Art von Horror kann einen furchtbaren Schrecken beim Opfer auslösen und ist nicht harmlos. Die Täter müssen mit einer Anzeige rechnen, je nach Schwere des Vergehens wegen Bedrohung, Nötigung oder Körperverletzung.

Hier einige Hinweise der Polizei, wie man sich verhalten soll, wenn ein Prank-Clown auftaucht:

1. ruhig bleiben und sofort den Polizeinotruf 110 wählen

2. den Clown nicht ansprechen oder provozieren

3. Ort verlassen, eventuell Passanten um Hilfe bitten

4. kein Pfefferspray oder Reizstoffsprühgeräte verwenden, da die Gefahr groß ist, dass diese Dinge gegen Sie verwendet werden